Nancy Hünger

Halt dich fern

So war es, so könnte es gewesen sein, nichts von alledem ist wahr: Nancy Hüngers Erzählung »Halt dich fern« ist eine Reise an das Ende aller Gewissheiten, eine schonungslose wie sensible Reflexion über die Vergeblichkeit des Liebens – und über die Notwendigkeit, sich im Schreiben zu behaupten. Schließlich gibt es eine Geschichte, es gibt immer eine Geschichte. Und das ist nicht nichts.

Info
Nancy Hünger
Halt dich fern

ISBN: 978-3-942375-06-1
Hardcover, 84 S. 

19,00
EUR
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Autor
Termine

01.07.2017 | 20 Uhr

Neuberg an der Mürz (Steiermark)

07.09. bis 09.09.2017 

VIII. Internationales Lyrikfestival MERIDIAN CZERNOWITZ

03.11.2017 

Weimarer Lyriknacht

09.11.2017

Tektonik / Leipzig

Stimmen zum Buch

Eine lange, tastende Übung in der Brüchigkeit, in der Vorstellungskraft des Erzählens. […] Die Unmöglichkeit der Liebe, die Abgründigkeit des eigenen Verlangens, all das durchzieht den Text von Hünger. Und es gelingt ihr tatsächlich, den Klischees zu entkommen, die mit dieser Erzählhaltung heute einhergehen können.

Volkmar Mühleis, Deutschlandfunk

Diese vertrackte Prosa ist die kostbarste, die seit Jahrzehnten in Thüringen zu Papier gebracht wurde. Ihre Verfasserin […], unternimmt in diesem Band nichts geringeres als die Suche nach dem Nullpunkt des Erzählens.

Jens-Fietje Dwars, Palmbaum

Wir können eine neue Art des Sehens entdecken, die Unbekanntes so wahrnimmt, dass es uns bereichert.

Tomas Gärtner, Dresdner Neuste Nachrichten

Die Bedingungslosigkeit, die Nancy Hünger ihrer Erzählerin abfordert, ist radikal und ohne Ausnahme.

Peter Neumann, fixpoetry

Nancy Hünger hat mit ihrem Prosadebüt eine Sprachfläche geschaffen, auf der Lichtpunkte eines archaischen Grauens aufscheinen. […] Unbedingt lesenswert!

Hannah Lühmann, ZORA,

Für Nancy Hünger hat Weltbegreifen und Wahrnehmung immer mit Sprache zu tun. […] Sie bleibt an ihren Wörtern hängen, die sie spielerisch untersucht; sie lässt ihre Begriffe metaphorisch auslaufen, und man folgt diesen Erkundungen mit Vergnügen. […] Das muss man lesen.

Bernd Leukert, faust-kultur.de

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