John Sauter

Zone. Gedichte

John Sauter erzählt von Städten und Landschaften, die ins Vergessen driften. Er tigert über Abraumhalden, Deponien, den Schrott und Müll einer Zivilisation, die nichts mehr wissen will von ihren angefangenen, abgebrochenen Provinzen. Doch auch die können Heimat sein. Denn es gibt hier nicht nur Tristesse, Gewalt und Sprachlosigkeit – sondern auch Liebe, Hoffnung und eine befremdliche Schönheit, die wie das Meer an einer Bushaltestelle riecht. Sauters Gedichte beziehen ihre Stärke aus der Resignation und sie können weit mehr als bloß Inventur zu betreiben: Sie geben den entlegenen Gegenden ihre Stimme zurück.

Info
John Sauter
Zone. Gedichte
Lieferbar ab 26.03.21

978-3-942375-49-8

Klappenbroschur mit Fadenheftung

120 Seiten

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Autor
Termine

27.5. oder 28.5. Lyrikbuchhandlung virtuell

9.7. LCB, mit Martina Hefter und Thomas Kunst

 

 

Stimmen zum Buch

»John Sauters Gedichte führen direkt ins Herz bröckelnder Städte, sie sprechen von Fremdsein, von Rausch und von Liebe, sie sind immer ein wenig auf der dunklen Seite, dabei frisch, klug, gegenwärtig und einfach sehr schön.«

Martina Hefter

 »Bis wir ganz / Hier werden«, heißt es in John Sauters Zyklus »Nadeln«, und der weite Chor der übrigen, höchst beweglichen Gedichte singt dazu, was wir bis dahin tun können: Mit der Zeit, dieser größten Nomadin von allen, durch ihre Zonen streifen. Durch Phasen von Kälte, Rausch und Gewalt genauso wie durch Augenblicke zärtlichster Lebendigkeit, wie sie überall entstehen können.«

Anja Utler

»Statt falscher Erbaulichkeit vermittelt dieser Band gleißende Ehrlichkeit und zeigt gerade in der Offenlegung unserer existenziellen Nöte, wofür es sich zu leben lohnt.«

Björn Hayer, Lesart (Deutschlandradio Kultur)

»John Sauter findet viele schöne und treffende Bilder für das Unheimliche, das von der eigenen Heimat ausgeht, für das Bedrohliche, das oft in den alltäglichen Dingen zum Vorschein kommt«

Martin Peichl, Buchkultur

»So wurden das im Grunde Gedichte, wie sie vor allem diese Generation schreiben kann, die ausgezogen ist aus der Mörtelzeit und augenscheinlich noch immer das Gefühl hat, dass sie mit ihren Träumen und Sehnsüchten an dieser Zone hängt.«

Ralf Julke, Leiziger Internet Zeitung

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