Von Vogelmenschen, Piloten und Schamanen

Thomas Hauschild, Britta N. Heinrich, Jörg Potthast, Viktoria Tkaczyk: Von Vogelmenschen, Piloten und Schamanen. Kulturgeschichte und Technologien des Fliegens

Alle Menschen können fliegen. Warum haben die
westlichen Technologien den Menschheitstraum
nicht erfüllt? Surfen und Gleitschirmfliegen, Rausch und
Tanz verschaffen uns weiterhin Erlebnisse, welche Flugzeuge
nicht immer bieten.
Unsere Gehirne können sich selbst und ihre Umgebung
schwebend erschließen. Diese Konstante erlaubt es allen
Menschen, vom Flug zu träumen, Sachen zu werfen oder
selbst zu fliegen. Mittels unserer Fähigkeit, Räume, Situationen
und Landschaften von oben zu erfahren, gelingt
es, den Traum vom Fliegen zu träumen – und damit den
Wesen nah zu kommen, die leichter sind als Luft.
Jedes gesellschaftliche System muss mit dem Erfindungsreichtum
rechnen, der sich immer dann einstellt, wenn
es um das Abheben geht. Ob militärisch oder nachhaltig,
fantastisch oder real – der Traum vom selbstbestimmten
Flug ist vom Menschsein nicht zu trennen.
Dafür sorgen schon die drei Bogengänge im Innenohr, mit
denen Zweibeiner die Balance im Raum halten. Gerät sie
durcheinander, folgen Ohrensausen, Schwindel oder, im
besten Fall, Glücksgefühle des Schwebens.

Info
Von Vogelmenschen, Piloten und Schamanen

ISBN: 978-3-942375-03-0

meist farbige Abb., 136 S.

Originalpreis 17,00 EUR

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