Ingrid Mylo

Überall, wo wir Schatten warfen. Gedichte

Die Gedichte von Ingrid Mylo siedeln im dunkleren Grund, wo die Erinnerungen die Wirklichkeit durchdringen: in den blauen Stunden. In ihrer klaren Stille kann man hören, wie die Geräusche Bedeutung ansetzen und die Zeit, die es nicht gibt, hinter den Tagen zu rieseln beginnt. Wenn unser Denken nicht weiter weiß, wenn sich unter all den Deutungsversuchen keiner findet, der verlässlich ist oder Halt verspricht, rettet uns nur die konkrete, die sinnliche Welt: der Duft von Sandelholz, die Vertraulichkeit der Salbeiblüte, eine Mirabelle, die die Melancholie auf der Zunge löst. Mit „Überall, wo wir Schatten warfen“ legt Ingrid Mylo nach vier Bänden mit Kurzprosa ein starkes Lyrikdebüt vor: analytisch zugeschliffene Gedichte, deren poetische Kraft auch das Unsagbare ins Bild fasst.

Info
Ingrid Mylo
Überall, wo wir Schatten warfen. Gedichte

ISBN 978-3-942375-46-7

Klappenbroschur, Fadenheftung

80 Seiten

18,00
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Autor
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Stimmen zum Buch

»In ihrer großartigen Anschaulichkeit bergen diese Gedichte gleichzeitig Philosophie. Das macht sie im Panorama der gegenwärtigen deutschen Lyrik besonders.«

Eberhard Geisler, Frankfurter Rundschau

»Welch ein Glück! Für mich ist dieses Buch ein Schatz geworden, in den ich immer wieder ein- und untertauche. Große Empfehlung! Helles Leuchten!«

Marina Büttner, literaturleuchtet (Blog)

»(…) dicht gefügte Texte, die kleinen Kompositionen ähneln und offene Imaginationsräume bereitstellen, in denen Zeiten und Räume verschmelzen.«

Manfred Bosch, ekz Bibliotheksservice

»Ingrid Mylo, die Meisterin der kleinen Form, ist auch eine große Lyrikerin.«

Eberhard Pietsch, kreuzer

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