Petr Hruška

Irgendwohin nach Haus. Gedichte

Die zwielichtige Kneipe, der karge Küchentisch, das schmutzige Grau der Stadt im Winter. Das Schöne schlummert an fast jedem Ort. Man muss nur nach ihm suchen. Denn immerhin, gemacht sind wir aus dem „Sauerstoff und Kohlenstoff uralter Sterne“. Wie ein Geschichtenerzähler führt uns Petr Hruška in seiner klaren, lakonischen und eleganten Sprache durch eine ebenso harte wie sehnsüchtige, unerbittliche wie mitleidsvolle Welt. Scharfsinnig im Detail, schwärmerisch in der Beobachtung. Als Kulisse ragen die Fördertürme der gezeichneten Bergarbeiterstadt Ostrava ins Bild. Kraftvolle Poesie von geradezu brutaler Schönheit.

 

Mit einem Nachwort von Martin Becker

 

 

Info
Petr Hruška
Irgendwohin nach Haus. Gedichte
Übersetzt von Martina Lisa mit Kerstin Becker

ISBN: 978-3-942375-38-2

148 Seiten

20,00
EUR
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Autor
Termine

15.03.2019 | 19:30 Uhr | Das tschechische Casino im LCB, kuratiert von Martin Becker - mit Jaroslav Rudiš, Tereza Semotamová, Petr Hruška & Martina Lisa, Vratislav Manák & Lena Dorn sowie der Band Debbi Love(https://tickets.lcb.de/produkte/316-tickets-tschechisches-casino-literarisches-colloquium-berlin-e-v-berlin-am-15-03-2019

21.03.2019  | 20:00 Uhr | Lyrikbuchhandlung – mit Übersetzerin Martina Lisa (https://www.lyrikbuchhandlung.de/veranstaltungen/)

22.3.2019  | 16:15 - 16:45 | Leipziger Buchmesse, Halle 4, D401: »Mumie nach Haus?« Lesung mit Petr Hruška und J.H. Krchovský

22.3.2019  | 20:15 - 21:15 | UT Connewitz: Petr Hruška und Jirí Hájícek

 

 

 

 

 

Stimmen zum Buch

„Immer, wenn ich Petr Hruška lese, gehe ich mit ihm durch seine Stadt. Durch Ostrava im Osten von Tschechien, die so grau, so rau ist. Und ich trinke mit ihm und mit seinen oft so stillen, und doch so lauten Helden irgendwo ein Bier. Ich tu es sehr gerne. Ich mag die kleinen Geschichten, die Gesichter, die Farben, die Trauer und die Hoffnung. Petr Hruška ist einer der grössten tschechischen Dichter.”

Jaroslav Rudiš, Schriftsteller

»Petr Hruška ist ein Meister der leisen Töne […] Er benötigt nur wenige, mit gespitzter Feder gesetzte Worte, um ein ganzes Universum des Unscheinbaren zu entfalten.«

Julia Schmitz in: jádu, Deutsch-tschechische Onlinemagazin des Goethe-Instituts Prag

»In der zweisprachigen Ausgabe wird ein Schriftsteller sichtbar, der in den entlegensten Winkeln nach Schönheit sucht, die sprachlich gefasst und doch ungemein bildhaft erscheint. Die Bilder sind klar und unverstellt und eröffnen dennoch einen Assoziationsraum von imponierender Weite.«

SWR-Bestenliste April 2019

»Der Autor besticht durch einen hoffnungsvollen Tenor in seinem Tonfall, der sich durch sanfte Texte zieht, die in pointierter poetischer Form ganze Geschichten spürbar machen.«

Markus Jäger, ekz-Bibliotheksservice

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