Dominik Dombrowski

Fermaten. Gedichte

Mit »Fermaten« liefert Dominik Dombrowski das Schlussbild eines lyrischen Triptychons, das er vor drei Jahren mit »Finissage« und »Fremdbestäubung« begann. In fünf Kapiteln lässt er eine ganze Lebenszeit an einem einzigen Tag Revue passieren.

Doch es ist nicht ein Einzelner, der hier spricht: Im lyrischen Ich dieser Gedichte sammeln sich die Stimmen der sogenannten einfachen Leute, die von ihrem Alltag erzählen. Der Morgen, beginnend mit Kindheitsszenerien, entwirft die täglichen Aufbrüche; gefolgt von Episoden aus der Arbeitswelt, erotischen Momenten und Reisebildern, bis hin zu den Melancholien der Dämmerung – und weiter in den nächtlichen Epilog des Alterns hinein. Dabei wechseln seine Storys schleichend, fast unmerklich in eine mystische Ebene. Was bleibt sind Rätsel, Geheimnisse, das Innehalten im Angesicht einer noch ungewissen Situation. Der metaphysische Trost der Fermate.

Wer die Gedichte von Allen Ginsberg und Raymond Carver liebt, wird an dem amerikanischen Sound von Dominik Dombrowski, dem »Lonely Rider der Poesie« (José F. A. Oliver), seine helle Freude haben.

Info
Dominik Dombrowski
Fermaten. Gedichte

ISBN: 978-3-942375-27-6

Broschur, 94 S.

17,90
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Stimmen zum Buch

Dombrowski ist Endzeitdichter mit Utopie. Und das genau ist, wenn man so will, sein Markenzeichen jenseits der Beatgeneration. […] Da schwanken der Tonfall, der Sound – oder sagen wir lieber: die poetische Melodie in den Gedichten zwischen morbide und nekromantisch, zwischen humorvoll und beißend, zwischen zärtlich, leise, unaufgeregt – und dennoch spannungsgeladen. Geheimnisse und Rätsel sind dem Autor wichtig. Nicht alles liegt offen da. Dombrowski legt zudem wenig Wert auf eine Sprache, die sich lifestylemäßig perfekt manikürt oder derart unter dem Sprachpantoffel ihres Autor stünde, dass das Ganze bis zum Gehtnichtmehr durchperfektioniert wäre.

Armin Steigenberger, signaturen-magazin.de

In Dominiks Gedichten geben sich Lakonie und Pathos morgens um vier die Klinke in die Hand. Da ist weder Zeit noch Raum für Selbstmitleid. Nur für ein letztes Bier und den schwarzblauen Himmel, den ganz persönlichen, meerestiefen, der in diesem schönen dunkelblauen Buch vermessen wird.

Mario Osterland, fixpoetry.com

Ist das Lyrik für Träumer, Romantiker und Sentimentalisten? Keineswegs, eher ein cooler Sound aus einer wilden, unstillbaren Vergangenheit. […] So klingt feinste Nostalgie: rauchig, ironisch und ein bisschen wehmütig. Großartig! 

Björn Hayer, Berliner Zeitung

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