Thomas Kunst

Die Arbeiterin auf dem Eis

Die Liebe und die Poesie vertragen kein Vielleicht: keine lauwarmen Bekenntnisse, keine allseits abgesicherten Kompromisse. Wer sich auf sie einlässt, kennt die Melancholie ebenso gut wie die maßlose Lust am Leben, die Hingabe ebenso gut wie den Furor – nur ein Wimpernschlag liegt zwischen »Ich werde so lange mit dir am Strand spazieren gehen / bis du mich liebst« und »Melde dich erst wieder, wenn du stirbst«. Die Gedichte und Briefe in Die Arbeiterin auf dem Eis erzählen von bedenklich verwildertem Selbstbewusstsein, von Ameisen in Palästina, von Schlittenhunden in der Küche, vom Aufglimmen der Reisenden, von Ernstfallkassetten und Gedichtattrappen, von Kölnischwasser auf Spinnennetzen, von Liliputanern an den Spronser Seen, von Mecklenburg, Venedig und Persien. Ein Buch wie eine verwegene Liebeserklärung an alles Unbekannte: insistierend, zuversichtlich, absurd.

»Thomas Kunst vermag die Schönheit in derart lichten Worten zu zeichnen, dass man brüllen möchte vor Verlangen und Lust« Feridun Zaimoglu.

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Thomas Kunst
Die Arbeiterin auf dem Eis

ISBN: 978-3-942375-09-2
Hardcover, 136 S.

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Stimmen zum Buch

Sprachmusik, potenzierte Poesie – und der große literarische Wurf eines kleinen Verlages. [...]
Ein Glanzstück literarischer Komposition [...], in dem die Wirklichkeit sich irrlichternd in Poesie komprimiert.

Steffen Georgi, REGJO

Wie Kunst die Assoziationen weiterwebt, auf Abwege führt und wieder fortschreibt hat Klasse. Traumhaft sicher beherrscht er sein Handwerk. Nichts ist wie es scheint, alles entzieht sich und bleibt gleichzeitig haften.

Elke Engelhart, fixpoetry

»Die Arbeiterin auf dem Eis« ist ein Buch zwischen Innehalten und Furor. Es gibt darin das Kontemplative, das Sprachversunkene und zugleich das Aufbrausende, Überbordende. Selbstbehauptung, Sehnsucht, Trotz.

Leipziger Volkszeitung

… einer der größten Sehnsuchtsdichter der Gegenwart

Martin Becker, Deutschlandradio Kultur

Drei rauschhafte Sonettenkränze, die die alte Gattung zu ihren Urgründen zurückführen und sie zugleich mit dem Stempel lasziver Gegenwärtigkeit versehen.

Tagesspiegel

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