Kerstin Becker

Das gesamte hungrige Dunkel ringsum

Kerstin Beckers Gedichte glühen aus dem Dunkel. Sie erzählen vom Vergehen, dem Seelenlaich, vom Leben zwischen den Systemen, von Gestrandeten, einem wir, das durch die Erinnerungen wildert, den Asseln auf der Spur und andern kleinen Wundern am Rand der ausgezehrten Äcker. Schmerzlich schön sind diese kunstvoll rhythmisierten Verse, die das Tragische, die Wunden nicht scheuen – weil es der Preis für einfach alles ist. Ein Preis, ohne den diese Gedichte nicht zu haben sind.

 

+++ Eine der Lyrikempfehlungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung 2022 +++

Info
Kerstin Becker
Das gesamte hungrige Dunkel ringsum
Gedichte

978-3-942375-55-9

Klappenbroschur mit Fadenheftung

72 S., 18,00 EUR

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Stimmen zum Buch

»Diese Gedichte halten sich an ihren Gegenstand. Verfahren ungeschönt und erhöhen nichts, vor allem nicht sich. Treten in Körperkontakt mit einer Welt in Randlage, die nach Erschöpfung stinkt. Selbst das Schicksal säuft und stürzt ab. Wird einem darüber elend zumute? Eher nicht, die Gedichte wollen lieber wissen, wovon man nicht stirbt.«

Kerstin Preiwuß, aus der Begründung für die Lyrikempfehlungen der Akademie für Sprache und Dichtung

»Es sind körperliche, im besten Sinne bodenständige Gedichte, die ganz nah am menschlichen Dasein bleiben, aber nichts verklären, und die eine Verbindung herstellen zwischen der ›kleinen‹, privaten Welt und der ›großen‹ Welt.«

Bettina Baltschev, Podcast »notabene. Literatur in Sachsen«

»So hält Becker alles in der Ambivalenz: Sie schwankt zwischen Sehnsucht und Ernüchterung, Freiheitstraum und Trauer über den Verlust von Bindungen. Gehalten werden ihre von Lautmalereien, Metaphern, Paradoxien und allerlei ironischen Gesten geprägten Gedichte daher auch zwischen den zwei großen Polen des Lebens.«

Björn Hayer, Deutschlandradio Kultur

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