Volker Sielaff

Barfuß vor Penelope

Er hält sich abseits literarischer Moden und überrascht doch mit jedem Buch neu. „Wer nach so langer Zeit aus den Weiten der freien lyrischen Rede umkehrt zum End- und Binnenreim, hat Freiheiten genutzt, die unweigerlich zur Reife führen“, schreibt Michael Braun über Volker Sielaff. Im Zentrum seines neuen Bandes steht der Zyklus „Mystische Aubergine“ – ein Dokument unbändiger Lust an der poetischen Weltentdeckung; ein Vexierbild, wild und verrätselt; grundiert von einem modernen Odysseus-Mythos. Die Gedichte in »Barfuß vor Penelope« erinnern in ihrer Offenheit zuweilen an Else Lasker-Schüler oder Theodor Kramer und spannen nicht nur formell, sondern auch thematisch einen weiten Bogen: vom Rausch der bedingungslosen Liebe bis zu den Schrecken eines blutigen 20. Jahrhunderts.

Info
Volker Sielaff
Barfuß vor Penelope
Gedichte

ISBN: 978-3-942375-45-0

Klappenbroschur

112 S.

19,00
EUR
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zzgl. Versandkosten
Autor
Termine

16.04.2020 | 20.00

Dresden, Verlagsräume edition AZUR: Buchpremiere

18.05.2020 |

Literaturhaus Frankfurt

 

 

Stimmen zum Buch

»So ein großer Reichtum an Formen, Bildfindungen und Traumpfaden, an kunstvollen Entfesselungen von Sprachklängen und Urszenen der Kindheit war schon lange nicht mehr in einem zeitgenössischen Gedichtbuch anzutreffen.«

Michael Braun, Frankfurter Rundschau

»Die neuen Gedichte aus dem Buch „Barfuß vor Penelope“ verwandeln nun die Erkundungstechniken des Journals in bestrickend heutige Poesie. Nie apodiktisch oder selbstreferentiell, dafür sinnlich und zugewandt, im Gepäck Traditionen und im Sinn die Neugier auf zu entdeckendes Gelände, setzt Sielaff den eingeschlagenen Weg mit seinem vierten Gedichtband fort.«

Mirko Bonné, FAZ

»Unterzukriegen sind sie nicht, Dichter, Gedichte und auch jene nicht, die gern Gedichte lesen. Ohnehin gilt: ein gutes Gedicht zu schreiben ist oft schwieriger als einen Roman.«



MOPO Dresden

»So einen Dichter muss man suchen in deutschen Landen. Diese Art, die ganze Welt sagen zu wollen im Gedicht, ist hier selten.«

Ralf Jülich, Leipziger Internet Zeitung

»Ein verspielt-verrücktes Weltgedicht, das begreiflich macht, wie disparat, wie vielstimmig Realität auf uns einstürzt, wie wenig man sie auf einen Nenner bringen kann. […] Hier erleben wir die Liebe in allen denkbaren Schattierungen: zärtlich, lustvoll körperlich, als entgrenzenden Höhenflug, Wahn, aber auch als Absturz ins seelische Elend.«

Tomas Gärtner, DNN

»Hier kommt (zum Glück reichlich augenzwinkernd vorgeführt) beinahe vollständig und höchst poetisch aufs Tapet, was heutigentags einen heutigen Dichter zum Lieben veranlassen könnte, unter der Voraussetzung wohlgemerkt, er ist dazu bereit und hat nix am Hut mit mit den sattsam bekannten bürgerlich-individualisitschen, einem einzigen DU zugedachten Floskeln […].«

Norbert Weiß, SAX

»Ein hymnischer Zyklus!«

Insa Wilke, WDR (mit Bezug auf »Mystische Aubergine«)

»Wer – Augen, Ohren und Herz weit offen – das Staunen auch in Zeiten drohender Erstarrung nicht verlernt hat, wird ihm atemlos folgen.«

Nils Kahlefendt, www.frankfurter-buchmesse.de

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