Klaus Johannes Thies

Aus meinem Fenster. Parkplatz-Rhapsodien

Ein Mann steht am Küchenfenster und beobachtet das Geschehen auf dem Parkplatz vor seinem Haus – so intensiv, dass er ihn bald zu kennen glaubt wie einen guten Freund. Er bestaunt die Choreographien des Ein- und Ausparkens. Er zählt und räsoniert. Er träumt und er erinnert sich. Und wir folgen ihm nur zu gern: Denn dieser Parkplatz ist nichts anderes als die Projektionsfläche unserer alltäglichen Sehnsüchte. Der neue Band von Klaus Johannes Thies: anspielungsreich, gewitzt und wieder herrlich skurril.

Info
Klaus Johannes Thies
Aus meinem Fenster. Parkplatz-Rhapsodien

ISBN: 978-3-942375-33-7

Broschur, 2 Fotostrecken, 92 Seiten

 

 

18,90
EUR
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Autor
Termine

22.05.2018 | 20 Uhr

Literaturhaus Lettrétage Berlin

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Aktuelle Termine und weitere Informationen zu Klaus Johannes Thies unter https://klausjohannesthies.wordpress.com/aktuelles/

Stimmen zum Buch

Das Rhapsodische erlaubt die assoziative Abschweifung ebenso wie das minutiöse Registrieren des Unerheblichen, und Thies, der schon seit Jahren die unterschätzte Gattung der Prosaminiatur pflegt, kann beide Formen der Wahrnehmung sehr schön in einem Absatz zusammenführen.[…] Das Skurrile steht neben dem Soziologischen, den Vorbildern wie Georges Peres und Robert Walser wird eine kleine Reverenz erwiesen – und wenn man nach der Lektüre das nächste Mal einparkt, schaut man automatisch, ob da irgendwo ein heimlicher Beobachter ist.

Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Aus meinem Fenster«, das mit »Parkplatz-Rhapsodien« einen wirklichen Weltklasse-Untertitel hat, ist einmal mehr eine Sammlung feiner Prosa-Stückchen. […] Aus den Banalitäten, die ein Parkplatz bietet, entwickelte der 68-Jährige einen Mikrokosmos, in dem man sich schnell heimisch fühlt. 

Iris Hetscher, Weserkurier

Der Parkplatz bekommt gewissermaßen Charakter. Und er wird zum Spielfeld verschiedenster Personen, die ihn streifen, als Streit-, Warte- oder Aufenthaltsort benutzen, und ihrerseits die mutmaßende Fantasie des Beobachters in Bewegung setzen.

Jan Kuhlbordt, piqd

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