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Mathias Jeschke: Das Gebet der Ziege
 
»Ruh dunkel!« rufen die Tauben und in der Kapelle summen die Fliegen ihr Responsorium – das kann nur der vernehmen, dessen Ohren nicht rechts und links am Kopf festsitzen, sondern sich als ganz eigene Wesen frei in diesem Raum umhören, den wir Wirklichkeit nennen.
Mathias Jeschkes Sprache träumt nicht, will nicht auf und davon, auch nicht in Zwischenräume schlüpfen, aus denen der Leser nicht mehr herausfindet. Sie ist eine Wächterin, die jedes Wort hütet (ist es doch ihr eigen Fleisch und Blut). Nur das findet Einlass in Jeschkes Gedichte, was vor der Nüchternheit seines Blickes besteht und dabei die Schönheit alles Lebendigen mit zärtlicher Stichhaltigkeit beweist.

»Die Gedichte von Mathias Jeschke sind bemerkenswert. Sie gehen auf das Ganze, und das mag ich. In ihnen zeigt sich ein wunderbares Gefühl für Rhythmus und Reprisen.«
Joachim Sartorius

Mit einem Nachwort von Arne Rautenberg

80 S., Klapenbroschur, 14,90 EUR,
ISBN 978-3-942375-00-9
(= Blaue Reihe, Bd. 5)

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Rezension
Jan Kuhlbrodt, fixpoetry.com

 
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