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Kerstin Becker: Biestmilch
 
Kerstin Becker erinnert uns daran, woher wir kommen – weniger im Sinne einer geografischen Heimat als vielmehr im sinne von Herkunft. ihre kraftvollen Gedichte nehmen uns mit in die Wälder und auf die Äcker, unter die Tische der Erwachsenen, in Speisekammern, Molkereien, Dachböden und Kohlenkeller, unter die gestärkten Federbetten der Großeltern, kurz: an all die Orte, an denen Kinder Welt verinnerlichen.
Was uns am tiefsten prägt, steht in keiner Biografie. Es ist vielmehr das, was wir schmecken, fühlen, riechen, sehen und hören. Das, was uns Schmerzen bereitet.
Und das, was uns Lust bereitet. in Beckers Gedichten verwischen die Grenzen zwischen Mensch und Tier, Härte und Liebe, modernen und vormodernen Zeiten. »Biestmilch« verschmilzt das Erleben dreier Nachkriegsgenerationen zu einem ungeheuerlichen poetischen Sittengemälde.

ISBN: 978-3-942375-23-8
98 S., Broschur, 17,90 EUR

Leseprobe (ISSUU)

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Pressestimmen

Sie bevorzugt eine Sprache, die sie selbst als »karg, schmucklos, spröde« beschreibt, eine, die direkt zum »Kern der Dinge« vordringt. Dennoch offenbaren diese Verse Rhythmusgefühl, sie besitzen Klangfülle, Genauigkeit, beschenken uns mit ungewöhnlichen Worten [...].
Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten

Dieses Schreiben hat eine Notwendigkeit, ist Zeitgeschichte, Standortbestimmung, die poetisch erzählte Geschichte einer Generation zwischen Natur und Gewalt. Nahrhaft wie Milch. Biestmilch.
Elke Engelhardt, fixpoetry.com

Es ist beeindruckend mit welcher Schonungslosigkeit und dennoch mit wieviel Hingabe Kerstin Becker lyrische Abbildungen schafft [...].
Marina Büttner, literaturleuchtet




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