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Klaus Johannes Thies: Unsichtbare Übungen
 
123 Phantasien

Tag für Tag. Jahr für Jahr. Seit Mitte der 1980er schreibt Klaus Johannes Thies an der perfekten Geschichte. Eine Seite, mehr nicht. Eine Seite voller Sätze, die sich so selbstverständlich zu einem Ganzen fügen wie die Bilder eines surrealen Traums. Eine
Seite, die mehr Überraschungen enthält als die meisten 600-Seiten-Romane. Von Robert Walser führt ein schmaler Pfad zu Werder Bremen und von dort zu Frau Erdmann in ihren ultramarinblauen Pumps. Weil es genau so sein muss. Leichtfüßig und elegant kommen diese Phantasien daher. Und da sie sich an einer unstillbaren Sehnsucht entzünden, sind sie natürlich zutiefst melancholisch.

»Unsichtbare Übungen« bietet die Gelegenheit, einen Autor (neu) zu entdecken, dessen Kürzestprosa zum Besten gehört, was in diesem Genre geschrieben wurde. Wer im Regal noch Platz neben Daniil Charms, Peter Altenberg, István Örkény oder Helmut Heißenbüttel hat, sollte ihn jetzt angemessen füllen: mit den Phantasien von Klaus Johannes Thies.

Mit einem Nachsatz von Michael Krüger
ISBN: 978-3-942375-19-1
148 S., Broschur, 19,00 EUR
3. Auflage

Leseprobe (ISSUU)

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Pressestimmen

Jede Phantasie ist eine Ermunterung an den Leser, anzuhalten und auch den eigenen Alltagsträumereien Platz zu geben.
WDR5, Bücher

Inhaltlich wie sprachlich fast anarchistisch […] Thies ist ein Minimalist, der seine Leser zu überraschen weiß, in einigen Texten zu überraschenden Einsichten zwingt und manchmal nur wunderbar albern ist.
SAX, Das Dresdner Stadtmagazin

Kleine Anti-Erzählungen, die sehr viel Spaß machen.
Ina Hartwig, 3sat-Buchzeit

Oft funkeln diese Miniaturen, haben Wucht, Witz und Tiefe, trotz ihrer drastischen Kürze.
Martin Becker, Deutschlandradio Kultur

Ein beeindruckendes Leseerlebnis! Übungen, die sehr hilfreich sein können, überschüssigen Lebensernst abzubauen.
Michael Hametner, MDR

Klaus Johannes Thies erlebt gerade seinen Durchbruch.
Radio Bremen

Der Mann ist ein Sammler, einer, der überall etwas aufschnappt, wo er geht und steht. Ein Schwamm für kleinste Kleinigkeiten und auch für das, was irgendwie in der Luft liegt.
Weserkurier

Aus dem Erinnerungsmüll eines halben Jahrhunderts formt Thies seine kleinen, verträumten Frechheiten.
Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung

Wie gut, dass es diese Prosa über gar nichts weiter gibt – sie enthält alles, was zählt.
Jan-Volker Röhnert, F.A.Z.

Eine Einladung, die Unterseiten und Rückseiten der Dinge zu entdecken.
Buchpiloten, Nordwestradio



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