Stephanie Laeger: Tuschezeichnungen 2001–2011Im Rahmen ihrer ganz persönlichen Reflexion über das Verhältnis von Wesen und Gestalt eines Menschen spürt Stephanie Laeger mit ihren bildnerischen Mitteln unter der Oberfläche physiognomischer Fakten den Eigenarten eines Individuums nach. Jenseits nur äußerlicher Porträtgenauigkeit, jenseits klar bestimmbarer Stimmungslagen und Temperamente wie Freude, Trauer, Schmerz, Angst, Wut, Zufriedenheit oder Gleichgültigkeit und jenseits der bloßen Beschreibung von Lebensspuren forscht sie in den Zwischenräumen seelischer und mimischer Regungen.
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Jan Volker Röhnert: Notes from SofiaJan Volker Röhnert schlägt seine Gedichte nicht über einen Leisten, sondern lässt die Form immer neu aus den Sprachbildern, den expliziten oder beiläufigen Inhalten entstehen.
– Bernd Leukert, faustkultur.de –
Erst in ihrer Klarheit beginnen die Dinge zu leuchten: Der Bodenhaftung des Alltags verdankt sich das Wunderbare, das den Träumen angehört. Von der Balkanhalbinsel im Südosten Europas kehrt Jan Röhnert mit Notaten, Gedichten und einer Erzählung zurück, die nicht nur Zeichen und Topographie der heutigen Metropole Sofia und ihre Landschaft zu erkunden suchen, sondern zugleich eine neue Poetik entwerfen: die eines sensiblen, neugierigen, nicht über, sondern in den Dingen stehenden Betrachters, der sie präzise und einfach zu Papier bringt.
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Stephan Turowski: Glückwunsch zur Wunde. GedichteDie erste große Leistung dieser Gedichtsammlung ist nun, dass man das Büchlein nicht nach den ersten Gedichten aus der Hand legt und sich denkt: „Was geht mich diese Type an, die nach außen einen auf harter Kerl am Ostseestrand macht, aber in Wirklichkeit das letzte empfindsame Seelchen der Postmoderne ist?“
– Kai Bremer, philologyandirony.com –
Zu Beginn sieht alles noch wie verzaubert aus – eine neue, große Liebe, eine unbekannte Stadt, Zurüstungen für eine glückliche Zukunft. Doch schon bald werden die Verhältnisse zwielichtig: Was eben noch das Glück war, ist im nächsten Moment schon die Hölle – und umgekehrt. Die Gedichte in »Glückwunsch zur Wunde« erzählen die Geschichte einer Verwandlung – zart, grotesk, erschreckend klar.
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