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Sascha Kokot: Rodung
»Kein Ort zum Unterkommen«. Wer sich auf Sascha Kokots Gedichte einlässt, weiß, wie es sich anfühlt, der letzte Mensch auf Erden zu sein. Rodung schlägt eine Kälteschneise in unsere wohltemperierte Gegenwart: Es schneit, es ist still, kalter Rauch liegt in der Luft. Etwas ist zu Ende gegangen – ob etwas Neues beginnt, weiß niemand zu sagen. [mehr]

 
Thomas Kunst: Die Arbeiterin auf dem Eis

Die Liebe und die Poesie vertragen kein Vielleicht: keine lauwarmen Bekenntnisse, keine allseits abgesicherten Kompromisse. Wer sich auf sie einlässt, kennt die Melancholie ebenso gut wie die maßlose Lust am Leben, die Hingabe ebenso gut wie den Furor – nur ein Wimpernschlag liegt zwischen »Ich werde so lange mit dir am Strand spazieren gehen / bis du mich liebst« und »Melde dich erst wieder, wenn du stirbst«. [mehr]